Sonntag, 18. August 2013

Meine neue Heimat

Unser Gartentor
Einige fragen sich sicher, wie wohne ich denn in Indien? Nun, eigentlich (für indische Verhältnisse) sehr gut. Damit ihr euch das besser vorstellen könnt, lade ich ein paar  Bilder hoch. In dieser schönen "Oase" werden wir nicht die ganze Zeit verbringen, sondern nur einige Monate, bis wir uns an die Kultur hier wenigstens ein bisschen gewöhnt haben.

Dannach werden wir zu den Mädels, die am College studieren, in das Hostel ziehen. Dies ist nicht ganz so komfortabel. Das Schöne daran ist, dass wir dann noch mehr Zeit mit ihnen verbringen können und hoffentlich eine tolle Gemeinschaft haben werden. Insgesamt werden wir sehr viel Zeit mit den Mädels verbringen.

Unsere Unterkunft
Unser offizielles Arbeitsprogramm hat jetzt auch begonnen. Am Freitag ist unsere deutsche Reisegruppe abgereist und uns wurde vermittelt,  wir hätten das Wochenende Zeit richtig anzukommen. Pustekuchen! Am nächsten Morgen haben wir dann erfahren, dass wir zu den Collegemädels gehen sollen, um mit ihnen ein wenig Zeit zu verbringen. Eigentlich keine große Herausforderung, bis sich herausgestellt hat, dass wir sie 3 Stunden ohne vorbereitetes Programm bespaßen sollen. Welcome to India :) 


Eine weitere tolle Überraschung für uns ist zusätzlich  noch, dass wir ab nächsten Freitag mit dem YMCA Salem zu dem ASIA-PASIFIC-ALLIANCE Camp gehen düfen. Dies ist ein Camp für junge YMCA Follower aus Asien- und dem Pazifikraum, sehr international also und ähnlich wie das YMCA Festival in Prag. Für uns ist das natürlich genial und wir freuen uns schon riesig.



Nachdem Ihr bisher nur Gutes gehört habt, möchte ich Euch auch noch von den negativen Dingen in Indien berichten. Wie z.B. die Armut, die hier unübersehbar ist. Man denkt, dass man es  verarbeiten kann, aber so einfach ist es nicht!
Ich möchte Euch gerne von einer Situation erzählen, die ich heute erlebt habe. Auf dem Heimweg von der Kirche habe ich aus dem Fenster einen armen Mann ,der völlig kraftlos und erschöpft aus dem staubigen Boden gelegen hat, gesehen. Der Mann war so schwach und abgemagert, dass er sich nicht einmal aufrecht halten konnte. Ein anderer Mann musste ihn stützen und flößte ihm Wasser ein. Kurz danach ist der Mann wieder zusammen gebrochen. Solche Situationen sind in Indien Alltag. Und das
Mit dem Waisenkindern spielen
Schlimme ist, man ist machtlos dagegen.

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